Was ist GHK-Cu?
GHK ist ein Tripeptid aus den Aminosäuren Glycin, Histidin und Lysin. Es bindet Kupfer(II)-Ionen sehr fest; der Komplex heißt GHK-Cu, in der Kosmetik auch Copper Tripeptide-1. Entdeckt wurde GHK 1973 von dem Biochemiker Loren Pickart im menschlichen Blutplasma. Spätere Messungen deuteten darauf hin, dass die Konzentration mit dem Alter sinkt.
Die molare Masse des Komplexes liegt bei 402,9 g/mol (CAS 89030-95-5). Weitere Daten stehen im Lexikon-Eintrag zu GHK-Cu.
Forschungsstand: Was Studien zeigen
Die meisten Daten stammen aus Zellkulturen und Tiermodellen. In Fibroblasten, den Bindegewebszellen der Haut, steigerte GHK-Cu die Bildung von Kollagen und Glykosaminoglykanen. In Wundmodellen an Tieren heilten Wunden schneller, und es bildeten sich mehr Blutgefäße. Genexpressionsanalysen berichteten, dass GHK die Aktivität vieler Gene verändert; wie diese Befunde zu deuten sind, ist offen.
Am Menschen gibt es vor allem kleine Studien mit kosmetischen Cremes, die Hautdichte und Fältchen untersuchten. Sie sind meist kurz, oft von Herstellern finanziert, und erlauben keine Aussagen über andere Anwendungsformen. Ausführlicher im Beitrag GHK-Cu in der Forschung.
Forschungsreagenz oder Kosmetik?
Viele suchen nach „GHK-Cu Serum“ oder „GHK-Cu Creme“. Kosmetika enthalten Copper Tripeptide-1 in geringer Konzentration als Teil einer fertigen Rezeptur. Unser GHK-Cu ist dagegen ein reines, gefriergetrocknetes Peptid für Laborversuche: kein Kosmetikum und nicht zur Anwendung auf der Haut bestimmt.
Sicherheit und Nebenwirkungen
In kosmetischen Konzentrationen gilt GHK-Cu in Studien als gut verträglich. Für andere Anwendungsformen fehlen belastbare Sicherheitsdaten am Menschen. Als Arzneimittel ist GHK-Cu nicht zugelassen.
Qualität
Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor per HPLC geprüft. Der Bericht steht unten auf dieser Seite und lässt sich mit dem Prüfschlüssel beim Labor verifizieren. Einen Vergleich mit dem verwandten Kupferpeptid finden Sie unter GHK-Cu vs. AHK-Cu.











